Physiotherapie Micheel

Praxisinhaber: Sebastian Micheel , P hysiotherapeut (Gestezesbegründung BT Drucksache 14/6098, S.21)
Fachschulabschluss: Bernd Blindow Schule Lpz.  BBS Lpz. fertig 2001 mit dem staatlich anerkanntem Examen. Weiterbildungen: Manuelle Therapie, Manuelle Lymphdrainage, Rückenschule und PNF

Leistungen: auf ärztliche Anordnung für alle Krankenkassen und Privat......



Leistungsspektrum

Physiotherapie

Kontakt



Kryotherapeutische Behandlungsverfahren

unser Leistungsumfang: Eislolly, Kryopacks

allgemein:

Zur Behandlung bei dermatologischen Indikationen werden verschiedene Techniken eingesetzt . Der Wärmeentzug aus dem Gewebe erfolgt dabei entweder über die metallische Kontaktfläche eines Kryoapplikators (geschlossenes bzw. Kontaktverfahren) oder durch direktes Aufbringen des Kühlmittels (offenes bzw. Sprayverfahren). Kontakt-Kryobehandlung mit geschlossenen Sonden: Bei Contact freezing wird die Arbeitsfläche eines Kryoapplikators mit dem Gewebe in Kontakt gebracht, um ihm Wärme zu entziehen. Der Wärmeübergang zwischen Gewebe und Applikatorarbeitsfläche ist um so größer, je größer die Wärmeleitfähigkeit des Gewebes und der Applikatorauflagedruck und je kleiner die Unebenheit und die Verformbarkeit der Gewebeoberfläche sind. Geschlossene Kryokontaktsonden für die Dermatologie werden vom Kühlmittel durchströmt oder im Kühlmittel vorgekühlt. Als Kühlmittel dienen flüssiger Stickstoff, der in geeigneten Isolierbehältern vorrätig gehalten wird oder Distickstoffoxid (Lachgas), das in Druckgasflaschen bezogen wird und erst durch Expansionskälte (Joule-< Thomson-Effekt) auf 183,3 K (-89,7°C) kommt
Offene Behandlungsverfahren: Hierbei wirken Kühlmittel direkt auf das Gewebe ein. Verwendet werden das Sprayverfahren mit flüssigem Stickstoff durch offene Sonden unterschiedlicher Lumenweite sowie das Auftragsverfahren mit Kohlensäureschnee (C02). Beim Spray-freezing wird das flüssige Kühlmittel mit einem bestimmten Druck (Sprühdruck) und aus einer bestimmten Entfernung (Sprühabstand) auf die zu behandelnde Gewebeoberfläche unter ausreichendem Schutz der gesunden Umgebung aufgesprüht. Die Nachteile der isolierenden Dampfschicht (Leidenfrost-Phänomen) bei zu geringem Sprühdruck und die Schädigung des gesunden Gewebes durch unkontrolliertes Abfließen des Kältemittels bei zu hohem Sprühdruck werden durch das Aufsprühen eines Gas-Flüssigkeits-Gemisches weitgehend vermieden. Das offene Sprayverfahren eignet sich besonders für Behandlungsareale mit unregelmäßiger Oberfläche. Kohlendioxid wird in Druckflaschen geliefert. Es gefriert erst durch den Joule-Thomson-Effekt beim raschen Ausströmen zu C02-Schnee (Kohlensäureschnee), der durch Zusatz von Aceton zu einem auftragbaren Brei wird.